„Wissen ist Macht." - Diesen berühmten Satz von Francis Bacon (1561–1626) kennt wohl jeder. Zugang zum Wissen hatten nur die Mächtigen; durch Wissen waren sie in der Lage, weitreichende politische und wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen. Zu Lebenszeiten des englischen Philosophen und auch noch viele Jahrhunderte danach blieb dieser Satz richtig. Erst in jüngster Zeit, mit der Entwicklung der Kommunikations- und Informationstechnologien, wird er immer falscher. Wieso?
Kein Manager, Geschäftsführer oder Politiker kann heute noch alle Fakten recherchieren oder auch nur aufnehmen, um seine Entscheidungen zu treffen. Er braucht Fachleute und Wissensträger, die ihn informieren und diese Entscheidungen vorbereiten. Wissen und Entscheiden fallen immer weiter auseinander.
Der Umgang mit Wissen sieht vielerorts immer noch so aus:
„Wenn ich Informationen erst einmal aufgeschrieben habe, brauche ich sie ja nicht im Kopf zu behalten. Wie praktisch. Ich kann ja nachsehen. Denn ich habe eine prima Wissensdatenbank zur Verfügung.“
Andersherum geht das übrigens auch:
„Ich habe doch das Wissen in meinem Kopf, ich brauche nicht im CMS nachzusehen.“
Umso wichtiger ist es da, den Vorbereitern der Entscheidungen die erforderlichen Informationen gut zugänglich, verlässlich und aktuell zur Verfügung zu stellen. Dies leisten potente Content-Management-Systeme (CMS). Und wenn diese Systeme sorgfältig genutzt werden, laufen die Prozesse dahinter stabil. Aber genau das ist nicht überall der Fall.
Raus aus der Informationsflut. Aber gehen die Mitarbeiter mit?
Nur wenige Unternehmen widmen sich diesen Fragen mit Nachdruck. Die Frage ist: Wie kann man dafür sorgen, dass Systeme und die Mitarbeiter in den vorgesehenen Prozessen bleiben? Und ganz schnell sind wir bei genau den Fragen, die sich ein Qualitätsmanager täglich stellt. Nämlich: generelle Lösungen für Prozessprobleme zu finden.
Qualitäts- und Wissensmanager beackern das gleiche Feld.
Bei genauem Hinsehen wird deutlich, dass die Ziele und Aufgaben im Qualitäts- und Wissensmanagement ganz ähnliche sind. Das sieht man bereits mit einem Blick auf die DIN-Normen, in denen die Behandlung von Informationen eine wichtige Rolle spielt. Auch das EFQM-Modell weist mit dem Element "Information und Lernen" auf den zentralen Charakter des Themas Wissen hin.
Kurz: Qualitäts- und Wissensmanagement brauchen einander. Aus unserer Beratungspraxis wissen wir: beides geht Hand in Hand am Besten. Gibt es bereits Ansätze für ein Qualitätsmanagement im Unternehmen, kann das Wissensmanagement ohne Reibungsverluste greifen. Wie beim Staffellauf.
Wissen internalisieren und externalisieren. Immer wieder.
Wenn wir uns ansehen, was mit vorhandenen Informationen passieren muss, damit sie zu nutzbarem (und genutztem) Wissen werden, kommen wir der Sache auf die Spur.
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Die Informationen müssen so aufbereitet werden, dass daraus Wissen in den Köpfen der Mitarbeiter wird. Denn die müssen das Wissen konstruieren und internalisieren.
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Dieses Wissen wird dann im täglichen Arbeitsalltag um weitere (Erfahrungs-) Komponenten angereichert. Dieser Wissenszuwachs wiederum muss anderen über ein CMS zugänglich gemacht werden, damit die Organisation selbst lernen kann. Es muss also wieder externalisiert werden.
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Das angereicherte und externalisierte Wissen wird von den Mitarbeitern wiederum internalisiert.
Und so entsteht ein ewiger Kreislauf bzw. eine Spirale des Wissens. Die hält der Wissensmanager in Bewegung. Es liegt auf der Hand, dass das nur durch darauf abgestimmte Prozesse möglich ist. Und darüber wieder zerbricht sich dann der Qualitätsmanager den Kopf.
Qualitäts- und Wissensmanagement. Am besten aus einer Hand.
Wonach hört sich das Ihrer Ansicht nach an? Für uns klingt das nach einer unnötigen Schnittstelle. Und weil wir Sie nicht in diese Situation bringen möchten, bieten wir Ihnen all diese Optimierungen aus einer Hand an. Damit Ihr Wissen gleich in die richtigen Kanäle fließt, Ihr CMS von den Mitarbeitern akzeptiert und Ihr Wissensmanagement effektiv gelebt wird.
